Vorstand SGBS 2026
Co-Präsidium/Sekretariat: Manuela Studer
Manuela Studer-Karlen ist seit 2025 Professorin für Byzantinische Kunstgeschichte an der Universität Wien. Zuvor hatte sie eine Professur des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) an der Universität Bern inne. Ihre Forschung wurde durch renommierte Fellowships unterstützt, darunter jene von Dumbarton Oaks, dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Alexander S. Onassis Foundation. In ihrem 2012 erschienenen ersten Buch widmete sie sich den Darstellungen der Verstorbenen auf frühchristlichen Sarkophagen. 2017 wurde sie für ihre Habilitation zum Bildtypus des Christus Anapeson mit dem Franz Joseph II. von Liechtenstein-Preis ausgezeichnet. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der visuellen Kultur der Spätantike, dem Verhältnis von Text, Bild und Raum in byzantinischen Kirchen sowie der mittelalterlichen Kunst Georgiens.
- https://univie.academia.edu/ManuelaStuderKarlen
- https://kunstgeschichte.univie.ac.at/personen/professoreninnen/studer-karlen-manuela/
Co-Präsidium/Sekretariat: Renate Burri
Renate Burri ist Maître d’enseignement et de recherche (,Senior Lecturer‘) für byzantinische Literatur und Zivilisation an der Universität Genf. Sie studierte Klassische Philologie und Russistik an den Universitäten Bern, St. Petersburg und Chabarovsk und wurde 2013 an der Universität Göttingen in Griechischer Philologie promoviert. Ihre Doktorarbeit zu den griechischen Handschriften der Geographie des Ptolemaios erhielt den Christian-Gottlob Heyne Preis.
Renate Burri arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Klassischer Philologie (Universitäten Bern und Göttingen) und Älterer Kirchengeschichte (Humboldt-Universität zu Berlin und Universität Bern), als Postdoc Researcher an der Abteilung für Byzanzforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und als Lektorin für griechische und lateinische Sprache und Literatur an der Universität Freiburg (CH). Daneben führten sie zahlreiche Stipendien an renommierte Forschungsinstitutionen in Europa und den USA.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind byzantinische Handschriften, Textedition, Wissenschaftsgeschichte (insbesondere antike Geographie), die intellektuelle Szene der Palaiologenzeit sowie griechische Epistolographie.
- ORCID: https://orcid.org/0000-0003-2391-1889
- academia.edu: https://gfri.academia.edu/RenateBurri
Vizepräsidentin: Maria Campagnolo-Pothitou
Maria Campagnolo-Pothitou ist Gründungsmitglied der SGBS und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Numismatikkabinett des Musée d’Art et d’Histoire in Genf, wo sie für die byzantinischen Numismatik- und Siegelkollektionen verantwortlich ist. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und Archäologie der Universität Athen (1979–1984) und einen Bachelor-Abschluss in Arabisch und Geschichte der Universität Genf (1986–1993).
Wichtigste Veröffentlichungen:
- « Les échanges de prisonniers entre Byzance et l’islam aux IXe et Xe siècles », in Journal of Oriental and African studies, Athens. – No 7 (1995), p. 1-56 (mémoire de licence)
- « Deux monnaies byzantines rares et inédites : des tremisses de Michel III (842-867) », Schweizer Münzblätter, 2010, Vol. 60 (237), p. 18-24
- « «Comme un relent d’iconoclasme» au début du XIIe siècle. Le témoignage de la sigillographie », in Matteo Campagnolo, Paul Magdalino, Marielle Martiniani-Reber, André-Louis Rey (éd.), L’aniconisme dans l’art religieux byzantin. – Actes du colloque de Genève (1-3 octobre 2009), Genève, 2014, p. 175-191, Genève, 2015, p. 175 – 195
- « La bulle de 5 solidi (pentasoldhia) de Constantin IX Monomaque (1042-1055) », Studies in Byzantine sigillography 12, Berlin : De Gruyter, 2016, p. 71-81
- (avec Jean-Claude Cheynet), Les sceaux de la collection George Zacos au Musée d’art et d’histoire de Genève, Genève, Musée d’art et d’histoire, Milan, 5 Continents, 2016, 521 pages (catalogue raisonné)
- (avec Pantelis Charalampakis), « The Radenos family : a prosopographic study through literary and sigillographic evidence », Revue des études byzantines 77, 2019, p. 5-106
- « Deux nouveaux hyperpères contremarqués de Jean III Doukas-Βatatzès (1222-1254). Retour sur la question », 2024 (sous presse dans Numizmatika, Sfragistika i Epigrafika 18)
Kassier: Nicholas Hächler
Nikolas Hächler hat Allgemeine Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaften an der Universität Zürich studiert. In seiner Dissertation untersuchte er die Geschichte des römischen Senatorenstandes von 235 bis 284 n. Chr., in seiner Habilitation achtete er dann auf Formen staatlicher Resilienz unter der Herrschaft des Kaisers Herakleios (610-641). Seine Forschungsinteressen konzentrieren sich auf die Geschichte der griechisch-römischen Antike sowie des Byzantinischen Reiches, wobei er sich insbesondere mit Themen der Sozial- und Wirtschafts- sowie der Kultur- und Ideengeschichte auf der Grundlage von literarischen und dokumentarischen Quellen beschäftigt.
Webmaster: Frederick G. W. Eberhardt
Frederick Eberhardt hat 2024 seinen Master in Byzantinistik und Neogräzistik an der Universität Wien abgeschlossen. Zurzeit absolviert er ein Praktikum als Geschichtsvermittler im Museum Aargau.

